~ angetrieben von

Klaus Büsen

    Relativität von „gerade“ und „parallel“

Lebenslauf

Klaus Büsen

* 08. Dezember 1975 in Düsseldorf

Seine Arbeitsmethoden basieren auf interdisziplinären Ausdrucksstudien.
Er ist Zeichner, Maler, Schreiberling, Aktionskünstler und Plastiker.

Klaus Büsen



Leben, Kunst & Arbeitsreihen

(Auswahl)

1999 - 2005 | Mitglied der Künstlergruppe sub-art

2003 | "Dynempirie“ Examen als Gestalter an der FH Aachen

2003 - 2006 | Lehrauftrag für interdisziplinäre Gestaltung an der FH Aachen

2004 - | CrashArt

2006 - | Agitation durch Kunstaktion

Seit 2006 lebt und arbeitet der Künstler in Berlin.
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CrashArt 2004, KB



Ausstellungen

(Auswahl):

2000 - 2005 | galeria maritim Messe Düsseldorf "sub-art"

2003 | Ludwigforum für internationale Kunst Aachen

2004 | Museum Kunstraum Neuss

2003 | Messe Mailand (Italien)

2004 | Z33 Hasselt (Belgien)

2005 | Museum Gliptothek HAZU Zagreb (Kroatien) "sub-art"

2005 | "Motel Phrey" Roermond (Niederlande)

2006 - 2007 | MAGISTRALE Berlin

2008 | Förderverein Landsberger 54 e.V. Berlin


Bild Klaus Büsen
O.T. 2009, KB


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a-social-organism-is-360-degree-turnable, by-Klaus-Buesen-2009




Weblinks

tip Berlin
tip-Redaktion, 18.08.2009
Text: Susan Schiedlofsky


"Kunst der Begegnung
Anatomie einer Bar: Hüttenkunst im Mauerpark. Der bildende Künstler Klaus Büsen betreibt eine temporäre Begegnungsstätte für Freidenker, Ausschank inklusive.

tip Berlin

1 Kunstwerk
120 x 80 cm, also Europalettenmaß ...
2 Cocktaileis
"Lifti-Vodka" wurde von Büsen als Spaß bringender Zeitgeistcocktail kreiert ...
3 Sinnsprüche
Glückskekse entstammen nicht etwa ...
4 Solaranlage
... nicht nur alternative Gespräche
... auch alternative Energien ...
5 Beamtenlatein
... 13 Seiten Schriftverkehr
mit Ämtern und Anwälten ..."

Saatchi Gallery

Freunde des Mauerparks e.V.

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Worte von Hans Wedenig anlässlich der Ausstellungseröffnung "Hüttenkunst":

"Im Moment des ersten Eindrucks, der ein flüchtiger war, als ich Entwürfe und das Konzept für diese Installation sah, spürte ich, es hat Kraft. Es ist ein ungewöhnliches, einladendes Angebot für an Kunst Interessierte und jene, die diesem Objekt noch begegnen werden.

'Hüttenkunst' ist der Titel dieser Kunstveranstaltung, das Objekt selbst gibt ihr den Namen. Inmitten dieses kulturträchtigen Mauerparks, wo bis 1988 Verfolgerscheinwerfer gegen Menschen gerichtet wurden, die ihre Freiheit suchten, erfreut diesen Sommer ein sensibler Schein die Sinne.

Die Skulptur, tagsüber markanter Punkt im Park, leuchtet in der Nacht von selbst - die Energie spendet Sonnenlicht. Die Formsprachen signalisiert den Betrachtern, Unterschlupf, Zwischenhalt und Entspannung finden zu können. Eine Hütte, wie sie am Strand stehen könnte und einen zufriedenen Tag schenkt. Gratulation an den Künstler für seine offenen Sprache.

Ich kenne Klaus Büsen und vieler seiner Arbeiten sehr gut. In die Öffentlichkeit ist er bisher wenig getreten - in seiner Arbeitsreihe 'KUNST-AKTION' beispielsweise gab er sich als Schaffender nicht preis, obwohl von ihm agitativ in Szene gesetzt. Was meint der Künstler? Sein Objekt soll neugierig machen, anziehen, zeigen, dass es autark, unabhängig und zugleich temporärer Kunstraum ist. Absolut ist nichts.

Dieses Werk beleuchtet. Was? 'Dass eine Wohlstandsgesellschaft nicht wegen ihrer Zufriedenheit Verachtung und Entzug verdient!' (KB). Wenn sich eine Gemeinschaft ihren Mitmenschen öffnet und gemeinschaftlich neue Möglichkeiten erarbeitet, die allen Wohlbehagen bringt, dann kann das nur freier und glücklicher machen. Abwechslung durch Vielfältigkeit.

Abwechslung geht von Klaus Büsen spür- und fühlbar aus. Seine Arbeitsweisen zeigen, wie sie sich in Intervallen, viel mehr Energiewellen, fortan bewegen und gleichzeitig konturierte Kunst-Systeme generieren. Sieht man auf einzelne Arbeitsergebnisse ist es spannend, wie gesellschaftliche und philosophische Fragen von ihm analysiert werden. Sein Stil ist immer zu erkennen, die Formsprache für jedes einzelne Objekt, für jede Zeichnung oder Bilderserie, hat ein eigenes Gesicht, das sich auf der uns einzigen Konstanten einreiht, der Zeit.

Mit 'Die Zeit ist unsere!' hat mich Klaus oft begrüßt. Jetzt sage ich 'Heute ist die Zeit deine!'. Es ist die Zeit deiner Hüttenkunst. Herzlichen Glückwunsch zu diesem ungewöhnlichen Raum im Freien, zu dem von dir geschaffen Begegnungsraum im Mauerpark in Berlin."


Hans Wedenig, *1959, Konzeptionist neuer Medien und Veranschaulichender interdisziplinärer Kunstformen, studiert Zeit seines Lebens die Vielseitigkeit verwandter Kulturformen. Dabei verbrachte er mehrere Jahre u. a. in Florida, Bristol, Wien, Venedig. Neue Übersetzungsmöglichkeiten gesellschaftlicher Errungenschaften und Initiativen mit ökonomischem, ökologischem und sozialem Werte-Gleichklang fördert er aktiv. Gestaltgebendes Schaffen ist ihm gleichermaßen bedeutsam wie die Einbindung unserer Gesellschaft - die vielfältigste und unerschöpflichste uns zur Verfügung stehenden Energiequelle.
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